1950 größtes Familienweingut in Lieser nach Freiherr von Schorlemer, Schloss Lieser.
Die damalige Betriebsgröße umfasste ca. 2.5 ha, Vermarktungsstruktur: Genossenschaft und Fasswein.
Nach der Ausbildung zum Winzermeister 1976 übernahm Hermann-Josef Botzet den Betrieb 1978 von seinem Vater Hubert Botzet.
Hermann-Josef Botzet und seine Frau Maria stiegen 1978 von dem Fasswein- auf den Flaschenweinverkauf um. Ohne den Fassweinverkauf, der unter den damaligen Bedingungen noch gute Preise abwarf, musste man sich auf den Privatkundenbereich spezialisieren und warb mit Weinverkostungen bei den Kunden und in der eigenen Weinprobierstube.
Als 1987 der Rotwein an der Mosel zugelassen wurde war das Weingut Hubertushof der Pionier in Bezug auf die Herstellung und Verarbeitung der Rotweintrauben mit thermischer Vinifikation.
Nach der Ausbildung seines Sohnes Hubert Botzet 2006 in der staatlichen Weinbaudomäne Trier, sowie der Kellermeisterprüfung 2007 vor der Handwerkskammer Heilbronn – Unterfranken, gründete die Familie die „Weingut Hubertushof GbR“.
ÖKO – LOGISCH!
Da schon immer engagiert unter naturnahen und umweltschonenden Bedingungen die Natur kultiviert wurde, ist man 2007 auf den ökologischen Weinbau umgestiegen und hat sich dem größten Bundesverband für ökologischen Weinbau, Ecovin, angeschlossen.
Für den ökologischen Weinanbau gilt:
- Ganzheitliches Anbausystem
- Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel (Herbizide, Insektizide und Pestizide->möglichst große und zusammenhängende Flächen zusammenlegen)
- Kompost statt chemischer Dünger.
- Natürlicher Lebensraum für Pflanzen und Tiere erschaffen und pflegen, d. h. Aussaat von Grünklee im Winter, Wolfsmischung (Blühpflanzen) im Frühjahr sowie Raps. Beispiel: Im ökologischen Weinbau finden sich 15.000 kg Regenwürmer auf einem ha Land wieder, im konventionellen Weinbau finden sich dagegen nur 500 kg auf einem ha Land.
- Vertrauen durch unabhängige Kontrolle
- Qualität durch niedrige Erträge
- Charaktervolle Weine durch schonende Verarbeitung
- Erhalt der Kulturlandschaft
- Fülle und Vielfalt aus den klassischen deutschen Weinanbaugebieten
Und vor allen Dingen:
Im Vergleich zu konventionellen Betrieben ist die Arbeit im ökologischen Weinberg weit aufwändiger und von intensiver Handarbeit geprägt. Angefangen von der Laub- und Bodenarbeit über die Rebpflege bis hin zur Verarbeitung der Trauben.
HEUTE
Durch die ständig ansteigende Nachfrage nach Öko-Moselweinen verändert sich das Weingut stetig.
Mit nun 4 Familienmitgliedern im Weingut gehören heute zu dem Weingut moderne Gästezimmer (5 Doppelzimmer mit Dusche & WC), eine großer Sonnenterasse und eine Weinprobierstube für 50 Personen.
Und die Erfolge lassen sich sehen:
Um nur einig große Preise zu nennen:
2010 durch „Großes Gold“ bei der internationalen MUNDUSvini Bioweinprämierung für einen 2008er Riesling Spätlese feinherb, sowie „Silber“ für unseren 2008er Weißburgunder.
2009 sind wir im Aostatal in Italien dank der besten 3 Riesling Steillagen Weißweine zum erfolgreichsten Steillagenweingut Deutschlands gewählt worden.
2008 Hubertushof „Prestige“ trocken
2008 Botzet’s Kerner lieblich
2008 Lieserer Rosenlay feinherb (Gewinner 2010 „Großes Gold“ Biofach Nürnberg)
In 2009 gewann der 2008er Blanc de Noir, Blauer Spätburgunder ebenfalls „GOLD“ im Internationaler MUNDUSvini Wettbewerb, die 2006er Riesling Auslese „Blauer Engelstropfen“ machte „SILBER“.
Durch die Leidenschaft zum Wein gilt für die Familie Botzet folgende Grundregel:
Klasse statt Masse
Mit modernster Kellerwirtschaft, der langjährigen Erfahrung und dem einzigartigen Terroir mineralreichen Devonschieferböden, entstehen filigrane, ausdrucksstarke Weine mit viel Frucht, Körper und puren Extrakten.
Überwiegend werden die Weine in Steillagen mit bis zu 65 % Steigung produziert.
Grand-Cru Riesling Weine werden aus Steillagen in der Umgebung Lieser, Maring-Noviand und Bernkastel-Kues gewonnen.
Auf 60% der gesamten Rebfläche bauen wir Riesling, Müller-Thurgau und Kerner an.
Auf den restlichen 40% die Rotweinsorten Dornfelder, Blauer Spätburgunder, Domina und Pinot Meunier auch Schwarzriesling genannt.
Großen Wert wird auf die selektionierte Handlese und das Trennen der einzelnen Weinbergslagen gelegt.
Bereits im Weinberg werden die Augenzahlen der Reben reduziert um den Ertrag zu verringern. Weinblätter werden bei zu dichtem Behang entfernt damit die Trauben den vollen Sonnenanteil nutzen können.
Die Traubenreife braucht seine Zeit, wie auch das Reifen der Jungweine auf der Feinhefe im Edelstahl- oder Barriquefass.
Nach der Handlese erfolgt die Entrappung der Traubenbeeren vom Stiel sowie die schonende Kelterung um gerbstoffarme Weine zu erhalten. Die Fruchtaromen bleiben durch diese Verarbeitung erhalten.
Ob im Weinberg, der Vinifikation, der Entscheidung über die Ausstattung oder der Verschluss der Weinflasche – im Weingut Hubertushof wird jeder Wein individuell nach seiner Persönlichkeit ausgestattet. Auf allen Weinen finden Sie unser Logo wieder:
Weinliebhaber und Weinkenner schätzen die besonderen Weine
aus dem Weingut Hubertushof - Sie trinken und geniessen ihn.
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